FMEA

Die FMEA (Fehler-Möglichkeits- und -Einfluss-Analyse) besitzt das Ziel, entwicklungsbegleitend technische Risiken des Analyseobjektes (Produkt-/Systemauslegung, Herstell-/Logisitkprozesse) zu identifizieren und durch Vermeidungs- und Entdeckungsmaßnahmen einhergehende Risiken zu minimieren. Die FMEA hilft den Entwicklungsteams bei der Priorisierung und Fokussierung auf die Vermeidung des Auftretens von Problemen für Produkte und in Prozessen.

Für die Automobilindustrie liegt mit der FMEA-Methodenbeschreibung ein Vorgehensmodell zur Anwendung der FMEA vor. Es wird unterschieden zwischen Design FMEA und Prozess FMEA. Für die Thematik ""Monitoring und Systemreaktion"" liegt mit der gemeinsame Methodenbeschreibung FMEA der AIAG und des VDA eine ergänzende Beschreibung vor.

Die FMEA wird idealerweise in den folgenden sieben Schritten durchgeführt:
Schritt 1: Planung und Vorbereitung
Schritt 2: Strukturanalyse
Schritt 3: Funktionsanalyse
Schritt 4: Fehleranalyse
Schritt 5: Risikoanalyse
Schritt 6: Optimierung
Schritt 7: Ergebnisdokumentation

FMEA wird neben der Automobilindustrie in vielen weiteren Branche angewendet. Beispielhaft seien hier genannt: Luft- und Raumfahrt, Medizinprodukte, Maschinenbau, Halbleiterindustrie.

Glossar Fachbegriffe im Überblick